Transparenz
Methodik: prüfen, zitieren, datieren
Diese Seite behauptet an vielen Stellen, dass etwas nicht geht — kein Casino ohne Konto, keine Auszahlung im 72-Stunden-Fenster, kein Pay N Play für Deutschland. Solche Sätze sind nur so viel wert wie ihr Beleg. Deshalb steht hier, woher jede Angabe kommt, was mit ihr passiert, wenn die Quelle sich widerspricht, und was diese Seite bewusst nicht tut.
Die Regel, aus der alle anderen folgen: keine Zahl ohne Quelle und Prüfdatum. Wo beides fehlt, steht keine Zahl — auch dann nicht, wenn eine Schätzung naheliegend wäre.
Zwei Quellenarten, und keine dritte
Alles auf dieser Seite kommt entweder aus dem Gesetz oder von der Partei, über die gesprochen wird. Es gibt keine Kategorie „laut Branche“.
| Quelle | Wofür sie steht |
|---|---|
| Gesetzestext | Der Wortlaut der Vorschrift, wörtlich zitiert und mit der Fundstelle bis zum Satz: § 6a Abs. 4 S. 1–3 und § 6c Abs. 1 GlüStV 2021, § 285 StGB. Nachgewiesen über lxgesetze.de und gesetze-im-internet.de. |
| Seiten der Anbieter | AGB, Hilfebereich und Zahlungsseiten des jeweiligen Anbieters — nie eine Zusammenfassung Dritter. Grundlage sind 64 einzeln belegte Angaben über 8 Anbieter. |
| Behördenangaben | Für die Stufen der Limiterhöhung die Veröffentlichungen der GGL. Als Behörde zitiert, nicht als Gesetz — die Stufen selbst stehen im Staatsvertrag. |
| Nicht verwendet | Vergleichsportale, Affiliate-Seiten, Testberichte, Foren und Branchendurchschnitte. Werbesätze aus den Suchergebnissen werden zitiert, um sie zu prüfen — sie sind Gegenstand, nicht Quelle. |
Wenn eine Quelle sich selbst widerspricht
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme, und es steht im Belegteil zum Nachlesen: JackpotPiraten nennt in einer einzigen Passage Sekunden, „einen kurzen Augenblick“ und 12 bis 24 Stunden; Jokerstar in einem Absatz wenige Minuten für das Video-Ident und zugleich bis zu zwei Tage bis zur Gutschrift. Ein Mittelwert daraus wäre eine Zahl, die der Anbieter nie geschrieben hat.
Deshalb steht in der Tabelle der ungünstigste der eigenen Werte des Anbieters, und im Belegteil das Zitat, an dem man das nachlesen kann. Wo die Werte nicht dieselbe Frage beantworten — eine allgemeine Bearbeitungszeit ist keine Frist für die erste Auszahlung —, bleibt die Spalte leer, statt zwei Dinge zu einer Zahl zu verrechnen.
Diese Regel hat eine Grenze, und die gehört ausdrücklich dazu: sie gilt nur für Werte, die auch zitierbar sind. Bei Wildz verzeichnet die Recherche drei verschiedene Werte auf drei eigenen Hilfeseiten, aber nur einer davon war am Prüftag direkt lesbar. Dann steht in der Tabelle nicht der ungünstigste der drei, sondern dieser eine belegte Wert, und an der Zeile die Warnung, die der Anbieter selbst dazuschreibt — nicht die Spanne, für die zwei Belege fehlen. Was nicht zitierbar ist, wird hier auch nicht behauptet.
Was hier nie entsteht
Eine Zahl, die aus zwei Zahlen berechnet wurde und dann aussieht wie eine Angabe des Anbieters. Verifizierungsdauer plus Bearbeitungszeit ergibt rechnerisch eine Auszahlungsdauer — aber es wäre unsere Rechnung, und sie stünde in einer Spalte, die Angaben der Anbieter zeigt. Solche Werte fehlen hier lieber.
„Nicht angegeben“ ist ein Ergebnis
In den Vergleichstabellen steht häufiger „nicht angegeben“ als eine Zahl. Das ist die Aussage, nicht eine Lücke: von 7 deutsch lizenzierten Anbietern nennen 4 auf ihren eigenen Seiten keine Prüfdauer, und 6 nennen keine Frist für die erste Auszahlung.
Eine Rangliste „wer ist der schnellste“ ließe sich daraus nur bauen, indem man die fehlenden Felder füllt. Genau das passiert hier nicht — die Tabelle ist deshalb nach dem sortiert, was für jeden Anbieter belegt ist: ob er das vorläufige Spielen zusagt.
Wann ein Anbieter aus dem Vergleich fällt
Nicht jeder Beleg lässt sich am Prüftag direkt von der Seite des Anbieters laden. Zwei Fälle sehen ähnlich aus und werden hier ausdrücklich verschieden behandelt — beide sind im Belegteil an jeder betroffenen Zeile gekennzeichnet, zusammen 16 Angaben bei 2 Anbietern.
Archivfassung. Waren die Seiten nur in einem älteren Snapshot lesbar, ist nicht der Abrufweg das Problem, sondern das Datum: der Beleg beschreibt einen früheren Stand. Dann gilt das Zitat bleibt, der Vergleich nicht. 9 Angaben tragen deshalb das Datum ihrer Archivfassung statt das der Prüfung, und ein Anbieter steht aus diesem Grund nicht in der Vergleichstabelle, obwohl er eine deutsche Erlaubnis hat und inhaltlich interessant wäre. Seine Zitate stehen bei den Belegen. Ein Wert von Ende 2025 als aktueller Stand ausgegeben wäre genau die Art von Angabe, gegen die diese Seite gebaut ist.
Indirekter Abruf. War die Seite am Prüftag selbst lesbar, aber nicht auf dem direkten Weg, ist der Stand aktuell und nur der Weg dorthin nicht der eigene. Diese Angaben bleiben im Vergleich und sind einzeln als Indirekt abgerufen ausgewiesen — verschwiegen wird nichts, und dazugerechnet wird auch nichts. Ein direkter Abruf von einer deutschen Leitung steht für sie noch aus; bis dahin steht die Kennzeichnung an der Zeile.
Was diese Seite nicht tut
Die Auslassungen sind so entschieden wie der Inhalt, und sie erklären, warum hier manches fehlt, was auf vergleichbaren Seiten steht.
| Fehlt hier | Warum |
|---|---|
| Noten, Sterne, Punktwertungen | Eine Note fasst Belege zu einer Zahl zusammen, die selbst keinen Beleg hat. Die 7 Zeilen der Tabelle tragen stattdessen Werte, die einzeln nachlesbar sind. |
| Bonusangebote und Aktionen | Sie ändern sich täglich und beantworten die Frage nicht, um die es hier geht. Wo „100 €“ eine Bonusgrenze ist und nicht das gesetzliche Limit, steht das ausdrücklich dabei. |
| Erfolgs- und Ablehnungsquoten | Zu Quoten bei der Dokumentenprüfung gibt es keine belastbare Quelle. Eine Prozentzahl ohne Quelle wäre hier der schlimmste Fehler. |
| Links auf Anbieter ohne deutsche Erlaubnis | Die zitierten Werbesätze stammen von solchen Seiten. Sie werden geprüft und nicht weitergetragen, also auch nicht verlinkt. |
| Empfehlungen | Kein Anbieter wird empfohlen. Die Links im Belegteil führen auf die zitierte Seite, damit der Wortlaut prüfbar ist, und tragen ausnahmslos nofollow. |
Prüfdatum an der Zeile, nicht an der Seite
Ein einziges „Stand“-Datum für eine ganze Tabelle sagt nichts darüber, welche Zeile wirklich nachgeprüft wurde. Deshalb trägt hier jede Angabe ihr eigenes Datum, sichtbar neben dem Zitat. Ändert ein Anbieter seine Hilfeseite, ist eine Zeile falsch datiert und nicht die ganze Seite.
Der Rechtsstand ist der Glücksspielstaatsvertrag 2021 in der geltenden Fassung. Die Zitate aus dem Gesetz sind wörtlich und mit der Fundstelle bis zum Satz angegeben, damit sich nachlesen lässt, ob die Auslegung daneben trägt — bei § 6a Abs. 4 hängt genau daran alles: Satz 1 verbietet Spiel und Auszahlung, Satz 2 nimmt nur das Spiel aus, Satz 3 verlangt den Hinweis darauf.
Wo diese Regeln im Einzelnen greifen, steht auf den Seiten selbst: das vorläufige Spielkonto, die Angaben je Anbieter mit dem Belegteil, und die erste Auszahlung.
Häufige Fragen
Woher kommen die Zahlen auf dieser Seite?
+
Aus zwei Quellenarten und keiner dritten: dem Gesetzestext selbst (GlüStV 2021 und StGB, zitiert nach lxgesetze.de und gesetze-im-internet.de) und den eigenen Seiten der Anbieter — AGB, Hilfebereich, Zahlungsseiten. Behördenangaben zur Limiterhöhung stammen von der GGL. Aggregatoren, Affiliate-Seiten und Testportale werden nicht als Quelle verwendet.
Was heißt „nicht angegeben“ in einer Tabelle?
+
Dass der Anbieter dazu auf seinen eigenen Seiten nichts sagt — nicht, dass die Recherche unvollständig ist. Wo nichts belegt ist, steht kein Schätzwert und kein Branchendurchschnitt. Das ist der Grund, warum mehrere Spalten überwiegend „nicht angegeben“ zeigen: das ist die Tatsache, nicht eine Lücke.
Was passiert, wenn ein Anbieter mehrere verschiedene Werte nennt?
+
Beantworten sie dieselbe Frage, steht in der Tabelle der ungünstigste der eigenen Werte des Anbieters, nicht der Mittelwert und nicht der aus dem Marketing — soweit die Werte auch zitierbar sind; ist nur einer von ihnen am Prüftag lesbar, steht dieser eine da und nicht die Spanne. Nachlesen lässt sich das im Belegteil: JackpotPiraten führt in einer einzigen Passage Sekunden, „einen kurzen Augenblick“ und 12 bis 24 Stunden auf, Jokerstar in einem Absatz wenige Minuten für das Video-Ident und bis zu zwei Tage bis zur Gutschrift. Ein Durchschnitt daraus wäre eine Zahl, die der Anbieter nie genannt hat. Beantworten sie verschiedene Fragen — eine Bearbeitungszeit ist keine Frist für die erste Auszahlung —, bleibt die Spalte leer, statt zwei Dinge zu einer Zahl zu verrechnen.
Warum fehlt ein Anbieter, obwohl es ihn gibt?
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Weil seine Belege nur in Archivfassungen lesbar waren. Entscheidend ist dabei das Datum, nicht der Abrufweg: ein Beleg, der einen älteren Stand beschreibt, wird nicht mit dem heutigen Stand in die Vergleichstabelle geschrieben, sondern steht mit dem Datum seiner Archivfassung im Belegteil. War eine Seite am Prüftag lesbar, nur nicht auf dem direkten Weg, bleibt der Anbieter im Vergleich und die betroffenen Zeilen sind als indirekt abgerufen gekennzeichnet.
Wird hier ein Anbieter empfohlen oder verlinkt?
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Nein. Kein Anbieter wird empfohlen, bewertet oder mit einer Note versehen, und es gibt keine Wertungs- oder Bonusliste. Die Links im Belegteil führen auf die zitierte AGB- oder Hilfeseite, damit der Wortlaut prüfbar ist, und sie tragen ausnahmslos rel="nofollow". Werbesätze aus den Suchergebnissen werden zitiert, aber nicht auf ihren Urheber verlinkt.
Wie aktuell sind die Angaben?
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Jede Angabe trägt ihr eigenes Prüfdatum, sichtbar neben dem Zitat, statt eines einzigen „Stand“-Datums für die ganze Seite. Der Rechtsstand ist der Glücksspielstaatsvertrag 2021 in der geltenden Fassung. Ändert ein Anbieter seine Seite, ist die betroffene Zeile falsch datiert und nicht die ganze Tabelle — deshalb steht das Datum an der Zeile.